Neuigkeiten: Archiv 2016


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21.11.2016: Neuer Partner in den Referenzen

Gymnasium Alsdorf
Neu in der Liste der Referenzen steht das Daltongymnasium Alsdorf. Diese Schule praktiziert seit Jahren das moderne Dalton-Unterrichtskonzept des selbständigen Lernens. Damit ist das Alsdorfer Gymnasium ein Vorreiter in der Region, der deshalb häufig in den Medien Erwähnung findet.

12.11.2016: Mathe im Advent / Physik im Advent

Auch in diesem Jahr gibt es wieder geistig anregende Adventskalender. "Mathe im Advent" unter der Schirmherrschaft der Deutschen Mathematiker-Vereinigung (DMV) wird täglich Aufgaben für Schulklassen und Einzelteilnehmer ausgeben. Die besten Klassen und Schüler können auch Preise gewinnen.
Ebenso wartet bei "Physik im Advent" der Deutschen Physikalischen Gesellschaft e.V. (DPG) an jedem Tag der Vorweihnachtszeit eine mit einem Versuch verbundene Aufgabe. Auch hier winken erfolgreichen einzelnen Schülern und Klassen des 5. bis 10. Schuljahres, an die sich diese Aktion vornehmlich wendet, Preise.

09.09.2016: Müssen die Gymnasien ihr Niveau senken?

In NRW wurde 2010 die Verbindlichkeit der Grundschulgutachten für die weiterführende Schule der Viertkläßler abgeschafft und die Wahl der Schulform den Eltern überlassen. Dadurch ist es möglich, daß im soeben angelaufenen Schuljahr nach einer Stichprobe der Rheinischen Post etwa ein Viertel der Gymnasiasten der Jahrgangsstufe 5 keine oder nur eine eingeschränkte Empfehlung für diese Schulform hat, obwohl die Grundschulempfehlungen in rund 95 % der Fälle richtig seien. Ein weiteres Problem hierbei bestehe darin, daß die von der Politik als Auslaufmodell betrachteten Realschulen mangels Ausstattung zu wenige Schüler aufnehmen können. Lehrer und Eltern sehen die Gefahr einer Niveauminderung der gymnasialen Ausbildung, die auch den anderen Kindern dieser Schulform schaden könne. Ausführlichere Informationen bieten die Artikel "Die Schule der Nation" und "Viele Gymnasiasten haben keine Empfehlung für diese Schulform" bei rp-online.de.

23.08.2016: Bessere Noten durch geringere Anforderungen - Niveauverflachung auch bei Berliner Schulabschlüssen

"Um in Berlin einen mittleren Bildungsabschluss zu bekommen, muss man immerhin ein Quadrat zeichnen und einen Taschenrechner bedienen können." Der Niveauverfall der schulischen Anforderungen in NRW und Hamburg war hier schon Thema. Kürzlich hat der Diplom-Informatiker Hadmut Danisch in seinem Blog danisch.de die vom Berliner Institut für Qualitätsentwicklung (!) im Bildungswesen (IQB) betriebenen neuen Anforderungen in den Mathematik-Abschlußprüfungen in der Hauptstadt auseinandergenommen. In einer Aufgabe aus der Prüfung zum mittleren Schulabschluß wird etwa das Ablesen einer Zahl aus einem Diagramm verlangt, was mit dem pompösen Begriff "Säuleninterpretationskompetenz" aufgebauscht wird. In seinem durchaus meinungsfreudigen und auch etwas polemischen Text "Politisch korrekte Mädchenmathematik", der auf einen Artikel der FAZ Bezug nimmt, legt Danisch dar, in welche Richtung hier Qualität entwickelt wird, und stellt das Thema wieder vom Kopf auf die Füße.

05.07.2016: "Unstatistik" - Macht Big Data gesund?

Mangelnde Kenntnisse in Mathematik, etwa in Statistik, und Unklarheit in der Sprache, aber auch eine interessengeleitete Öffentlichkeitsarbeit führen gelegentlich zu falsch interpretierten Daten. Das Leibniz-Institut für Wirtschaftsforschung Essen veröffentlicht regelmäßig in seiner "Unstatistik des Monats" bemerkenswerte Beispiele dafür. Im aktuellen Beitrag zerlegt Professor Gigerenzer die Meldung, daß die Suchmaschine Bing die Überlebensrate von Krebspatienten erhöhe, und erläutert, wie falsch ausgelegte Begriffe wie "5-Jahres-Überlebensrate" und nicht richtig analysierte Daten etwa zur Falsch-Positiv-Rate die Geschäftsinteressen eines Unternehmens als Gemeinwohl erscheinen lassen.

29.05.2016: LibreOffice 5

Die freie Bürosoftware LibreOffice ist in der neuen Version 5 verfügbar. Das Officepaket umfaßt Textverarbeitung, Bildverarbeitung, Tabellenkalkulation, Präsentationsprogramm, Datenbank und einen Mathematik-Formeleditor. Hier geht es zur Dokumentation der Versionsneuerungen, von dort ist die Downloadseite verlinkt.

29.05.2016: Nur Verlierer durch Inklusion?

Die Inklusion, d. h. die Unterrichtung (lern-)behinderter Kinder in Regelschulen, ist nicht die einzige politische Fehlentwicklung, die auf internationaler Ebene (UNO 2009) beschlossen und von den gewählten Parlamenten nur noch durchgewunken wurde. Besonders die Landesregierung NRW zeigt sich unfähig, die übers Knie gebrochene Grundsatzentscheidung zu steuern. So beklagt der Verband Bildung und Erziehung (VBE) NRW auf seiner Internetseite aufgrund einer Umfrage unter Lehrern zu große Klassen, fehlendes Fachpersonal und die unzureichende Einarbeitung der Lehrkräfte.
Zum gleichen Ergebnis kommt auch der Artikel "Regieren an der Realität vorbei" bei bildungsklick.de.

30.03.2016: Neuer Partner in den Referenzen

Gymnasium Hueckelhoven
Das Gymnasium der Stadt Hückelhoven ist neu in der Liste der Referenzen zu finden. Die über die Stadtgrenzen von Hückelhoven hinaus beliebte Schule umfaßt vier bis fünf Klassenzüge je Jahrgang und unterrichtet an zwei Wochentagen im verpflichtenden Ganztag.

08.03.2016: Lehrerumfrage: Schulpolitik in NRW durchgefallen

Eine im Auftrag des Verbandes Bildung und Erziehung e.V. (VBE) vom Meinungsforschungsinstitut Forsa durchgeführte Umfrage unter Lehrern hat eine große Unzufriedenheit mit der Schulpolitik offenbart. Während die Lehrer sich motiviert und mit ihrem Arbeitsalltag zufrieden zeigten und auch den Kollegien und Schulleitungen gute Arbeit attestierten, nannten 85% der Befragten als größte Belastung im Beruf, daß „Politiker bei Entscheidungen den tatsächlichen Schulalltag nicht ausreichend beachten“. In allen Altersgruppen und Schulformen fand diese Aussage mindestens 80% Zustimmung! Die Schulpolitik in Nordrhein-Westfalen ließen die Lehrer mit der Note 4,2 durchfallen. Nicht viel besser wird sie in den ebenfalls einzeln abgefragten Ländern Bayern (3,7) und Baden-Württemberg (4,0) beurteilt.
Der VBE kommentiert hier die Ergebnisse ausführlicher und stellt hier die Zahlen dieser und weiterer Umfragen im einzelnen vor.

02.02.2016: Nachhilfe nicht nur für schwache Schüler gefragt

Wie Welt online im Artikel "Warum Schüler trotz guter Noten Nachhilfe nehmen" berichtet, haben die Bildungsforscher Klaus Klemm und Nicole Hollenbach-Biele in einer Studie für die Bertelsmann-Stiftung festgestellt, daß viele Eltern auch für Kinder mit guten bis durchschnittlichen Noten Nachhilfeunterricht buchen. Wie schon länger in anderen, vor allem asiatischen Ländern wird auch hierzulande Nachhilfe immer mehr nicht nur als Stützunterricht für schwächere Schüler, sondern auch als Hilfe für stärkere Schüler zu besseren Noten und Abschlüssen oder dem Wechsel auf höhere Schulen gesehen.
Leider ist der politik- und wirtschaftsnahen Bertelsmann-Stiftung soviel familiäre Eigeninitiative und Selbsthilfe ein Dorn im Auge, sie fordert stattdessen die obrigkeitlich verordnete Ganztagsschule für alle.

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